Der grösste Irrtum über Sorgen! // Und wie du wirklich Frieden findest!

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Sorgen gehören zum Leben. Jeder Mensch kennt sie. Manchmal drehen sie sich um die Gesundheit, manchmal um die Familie, die Zukunft oder die Arbeit. Und obwohl wir wissen, dass Grübeln selten hilft, fällt es uns oft schwer, damit aufzuhören.

Ich kenne das selbst. Und auch in meiner Arbeit als Seelsorgerin begegnen mir immer wieder Menschen, die unter ihren Sorgen leiden. Deshalb möchte ich heute mit dir einen Gedanken teilen, der mein eigenes Leben verändert hat.

Nicht jede Sorge ist gleich

Es gibt Sorgen, die einen konkreten Anlass haben. Vielleicht wartet ein geliebter Mensch auf eine Operation. Vielleicht steht ein wichtiges Gespräch bevor oder du hast selbst gesundheitliche Beschwerden. Diese Sorgen sind nachvollziehbar. Sie weisen auf etwas hin, das gerade wirklich da ist.

Daneben gibt es aber auch Sorgen, die viel unbestimmter sind. Gedanken wie: Was ist, wenn ich krank werde? Was ist, wenn etwas Schlimmes passiert? Was ist, wenn ich versage? Es gibt keinen konkreten Grund, und trotzdem fühlt sich die Angst sehr real an. Beide Arten von Sorgen können belasten. Doch sie brauchen nicht dieselbe Antwort.

Sorgen wollen dich schützen – tun es aber oft nicht

Eigentlich haben Sorgen eine gute Absicht. Sie möchten uns warnen und auf mögliche Gefahren aufmerksam machen. Manchmal gelingt ihnen das sogar. Wenn ich merke, dass ich ständig Symptome habe, kann mich diese Sorge dazu bewegen, einen Arzttermin zu vereinbaren. Wenn ich mir Sorgen um eine Beziehung mache, suche ich vielleicht das Gespräch.

Doch häufig bleiben wir nicht beim Handeln stehen. Wir denken weiter. Wir malen uns Szenarien aus. Wir grübeln. Und genau dort verlieren Sorgen ihre hilfreiche Funktion. Sie kosten Kraft, rauben Schlaf und nehmen uns die Freude am heutigen Tag.

Die meisten Sorgen werden nie Wirklichkeit

Eine Erkenntnis hat mich besonders nachdenklich gemacht. Der Psychologe Thomas D. Borkovec, der sich viele Jahre mit dem Thema Sorgen beschäftigt hat, konnte zeigen, dass sich nur ein kleiner Teil unserer Sorgen tatsächlich erfüllt. Und selbst wenn sie eintreffen, erleben viele Menschen die Situation im Nachhinein als weniger schlimm, als sie befürchtet hatten. Wie viel Energie investieren wir also in Dinge, die vielleicht niemals passieren? Diese Frage stelle ich mir immer wieder.

Die wichtigere Frage lautet

Statt ständig zu überlegen: „Was könnte alles passieren?“, hilft mir eine andere Frage viel mehr: „Kann ich im Moment etwas verändern?“

Wenn die Antwort Ja lautet, darf ich den nächsten kleinen Schritt gehen. Wenn die Antwort Nein lautet, darf ich lernen loszulassen. Das ist nicht einfach. Aber genau dort beginnt Veränderung. 

Gott lädt dich ein, deine Sorgen abzugeben

Die Bibel sagt: „Alle eure Sorgen werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ (1. Petrus 5,7)

Ich liebe dieses Bild. Gott sagt nicht: „Mach dir keine Sorgen.“ Gott sagt auch nicht: „Reiß dich zusammen.“ Sondern:

Gott lädt uns ein, unsere Sorgen zu benennen, aber auch loszulassen. Immer wieder. Nicht nur einmal. Jedes Mal, wenn sie zurückkommen.

Das bedeutet nicht, dass alle Probleme sofort verschwinden. Aber wir müssen sie nicht länger allein tragen.

Frieden beginnt mit einem kleinen Schritt

Vielleicht geht es heute gar nicht darum, alle Sorgen loszuwerden. Vielleicht genügt es, eine einzige Sorge bewusst Gott hinzulegen. Und zu beten:

Gott, diese Sorge möchte ich heute nicht mehr allein tragen. Schenke mir Frieden für das, was ich nicht verändern kann, und Mut für das, was heute vor mir liegt. Amen.

Mein neues Buch für dich

Genau über dieses Thema habe ich in den letzten Monaten ein neues Buch geschrieben. Es enthält 50 Gebete, die dir helfen, Sorgen loszulassen und Gottes Frieden im Alltag neu zu entdecken. 

Und ich wünsche mir, dass es dich begleitet – an guten Tagen und besonders an den schwierigen.

📖 Du kannst das Buch bereits jetzt vorbestellen:
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Ich hoffe, dass dieses Buch dir Worte schenkt, wenn dir selbst gerade die Worte fehlen, und dich immer wieder daran erinnert: Du musst deine Sorgen nicht allein tragen. 🤍

Alles Liebe und Gottes Segen, deine Simone 


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